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Engelkarten kaufen: Welche Decks sich lohnen

Worauf es bei der Wahl ankommt

Du willst Engelkarten kaufen und stehst vor Dutzenden Decks, die alle Engel auf dem Cover haben? Hier eine ehrliche Einordnung, ohne Lieblingsdeck und ohne Verkaufsdruck. Die Karten auf dieser Seite sind kostenlos; wer lieber echte Karten in der Hand hält, findet hier, worauf es ankommt. Vorweg das Wichtigste: Es gibt kein bestes Deck. Es gibt das Deck, das zu dir passt, und das hängt von drei Fragen ab: Willst du Bilder oder Worte? Willst du kurze oder lange Botschaften? Willst du Engel mit Namen oder Themen ohne Namen?

Sechs Decks, ehrlich eingeordnet

Für Anfänger: „Engel-Orakel für jeden Tag“ von Doreen Virtue. 44 Karten, ein Wort pro Karte, kurzes Heft. Leicht zu lesen, gut als Tageskarte. Nur noch gebraucht oder in Restbeständen erhältlich, siehe die Seite zu Doreen Virtue.

Für Menschen, die Geschichten mögen: „Botschaften deiner Engel“ von Doreen Virtue. 44 Engel mit Namen und Gesichtern, längere Texte. Wer gern Figuren betrachtet, ist hier richtig. Ebenfalls meist nur gebraucht.

Für klare Sätze: „Engel-Karten“ von Diana Cooper. 52 Textkarten mit Begriff und Affirmation, lieferbar. Gut für den Schreibtisch und für Menschen, die keine Deutung lesen wollen, siehe Diana Cooper Engelkarten.

Für Erzengel: ein Erzengel-Orakel. Mehrere Autoren bieten Decks mit fünfzehn bis zwanzig Erzengeln an. Wer lieber Michael, Raphael oder Gabriel befragt als allgemeine Themen, nimmt ein solches Deck. Unser Erzengel-Orakel zeigt, wie sich das anfühlt.

Für Kinder: Schutzengel-Karten mit großen Bildern und kurzen Sätzen. Es gibt mehrere Kinderdecks von deutschen Verlagen. Achte auf freundliche Bilder ohne düstere Motive und auf Sätze, die ein Kind versteht. Das Deck muss nicht „Engel“ heißen; Mutmachkarten tun denselben Dienst.

Für die Liebe: ein Liebesorakel mit Engeln. Diese Decks sind thematisch eng und für Beziehungsfragen gedacht. Gut, wenn man genau das braucht; schnell langweilig, wenn man alles damit fragen will. Die Engelkarte für die Liebe auf dieser Seite deckt dasselbe ab.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Erstens auf die Sprache: Viele Decks erscheinen zuerst auf Englisch und werden später übersetzt; die deutsche Ausgabe hat manchmal ein anderes Format. Zweitens auf den Zustand bei Gebrauchtkäufen: Decks mit 44 Karten sollten vollständig sein, ein fehlendes Heft ist verschmerzbar, eine fehlende Karte nicht. Drittens auf das Format: Große Karten sind schöner, kleine lassen sich besser mischen. Viertens auf den Preis: Zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Euro ist üblich; was deutlich mehr kostet, ist selten besser, nur seltener.

Was du nicht brauchst: ein besonderes Tuch, ein Ritual zum Reinigen, einen teuren Kurs. Was hilft: eine Anleitung, wie man Fragen stellt und Karten legt. Die findest du kostenlos in unserer Anleitung zum Engelkarten legen. Und wer erst einmal ausprobieren will, ob Engelkarten überhaupt etwas für ihn sind, zieht auf der Startseite so lange kostenlos, bis er es weiß.

Ein Hinweis zu Werbelinks

Die Links zu Händlern auf dieser Seite sind als Werbelinks gekennzeichnet. Sobald ein Partnerprogramm freigeschaltet ist, erhalten wir beim Kauf eine kleine Vergütung; der Preis ändert sich für dich nicht. Unsere Einordnung oben hängt nicht davon ab, welcher Händler was zahlt. Mehr dazu im Hinweis zu Werbung.

Häufige Fragen

Was kosten Engelkarten?

Üblich sind fünfzehn bis fünfundzwanzig Euro für ein Deck mit 44 bis 52 Karten und Begleitheft. Gebrauchte Decks gibt es ab etwa acht Euro. Deutlich teurere Decks sind meist seltener, nicht besser.

Welche Engelkarten sind die besten?

Es gibt kein bestes Deck, nur das passende. Für Anfänger eignen sich Decks mit einem Begriff pro Karte, für Bildliebhaber Decks mit Figuren und Namen, für Erzengel ein Erzengel-Orakel. Die Einordnung oben hilft bei der Wahl.

Brauche ich ein Deck, um Engelkarten zu ziehen?

Nein. Auf dieser Seite ziehst du kostenlos aus einem Deck mit 44 Karten, dazu Erzengel- und Schutzengelkarten. Ein echtes Deck ist schön für das Ritual in der Hand, aber keine Voraussetzung.

Muss ich neue Karten reinigen oder einweihen?

Nein. Das ist eine Gewohnheit aus der Esoterik, die manchen Menschen hilft, einen Anfang zu markieren. Nötig ist es nicht. Wer mag, mischt das neue Deck einmal gründlich und zieht eine erste Karte als Begrüßung.

Sind die Händlerlinks auf dieser Seite Werbung?

Ja, sie sind als Werbelinks gekennzeichnet. Sobald ein Partnerprogramm freigeschaltet ist, erhalten wir beim Kauf eine Vergütung; der Preis ändert sich für dich nicht. Unsere Empfehlungen hängen nicht davon ab, welcher Händler was zahlt.

Was ist der Unterschied zwischen Engelkarten und Engeltarot?

Engeltarot ist ein vollständiges Tarotdeck mit 78 Karten, Großen und Kleinen Arkana, nur mit Engelmotiven und milderer Sprache. Engelkarten sind Orakelkarten ohne System, meist 44 Stück, jede für sich. Für den Einstieg sind Engelkarten leichter, für Tarotkenner ist Engeltarot die sanftere Variante.